Sportabzeichenwettbewerb: Die Sparkasse und der Stadtsportbund ehrten Schulen aus Emden und Hinte

Die Förderschule erhält erneut den Sonderpreis.

Emden ist sportlich, vor allem die Kinder der Emder Schulen sowie der Gemeinde Hinte: Die Sparkasse Emden und der Stadtsportbund haben gemeinsam wieder sieben Bildungseinrichtungen aus der Seehafenstadt eingeladen, um sie im Rahmen ihres Engagement bezüglich des Sportabzeichenwettbewerbs zu würdigen.

„Vor allem der Kinderbereich ist in diesem Sektor sehr gut abgedeckt, nur bei den Erwachsenen könnte man noch etwas mehr tun”, sagte Sylvia Daniel-Labohm vom Stadtsportbund Emden (SSB).

Ein besonder Preis, der sogenannte Sonderpreis, ging wie schon in den zwei Jahren zuvor an die Förderschule Emden. „28 Schüler haben dieses Mal mitgemacht und die Schule bemüht sich immer wieder aufs Neue”, sagte Jan Junker vom SSB. Und das wurde auch 2019 entsprechend gewürdigt.

Bei den Grundschulen haben Loppersum, Wolthusen und Früchteburg das Rennen um die Plätze eins bis drei gemacht. Erster wurden die Loppersumer, von insgesamt 135 Schülern haben 111 ihr Sportabzeichen absolviert. Das entspricht einem Anteil von 82,2 Prozent. Ihnen dicht auf den Fersen sind die Wolthuser, deren sportlicher Anteil bei 81,5 Prozent liegt. Dritter wurde die Grundschule Früchteburg. Dort machten 75,5 Prozent bei dem Wettbewerb mit.

Doch auch die Ergebnisse der Sekundarstufe-I-Schüler können sich sehen lassen. Platz eins sicherte sich das Max-Windmüller-Gymnasium: 364 Schüler machten ihr Sportabzeichen. Auf Platz zwei landete das Johannes-Althusius-Gymnasium mit 510 Sportabzeichen-Absolventen. Die Oberschule Wybelsum belegte am Ende Platz drei mit 72 Absolventen.

„Wir können wirklich zufrieden sein mit der Entwicklung im Bereich Engagement. Denn seit es den Wettbewerb gibt (2008), liegt eine Steigerung von 100 Prozent vor”, sagte Junker. In diesem Jahr sind es im Vergleich zum vergangenen etwas weniger Sportabzeichenabsolventen, aber man sei auf dem richtigen Weg. „Nächstes Jahr knacken wir die 2000er-Marke. Da bin ich optimistisch”, so Junker. Insgesamt haben in diesem Jahr 1704 Kinder ihr Abzeichen gemacht.

Damit das auch so bleibt und die Lehrkräfte nicht zusätzliche Arbeit mit der Datenerfassung der sportlichen Leistungen haben, stellt der SSB eine spezielle Software zur Verfügung. „Das Naumann-Programm wird jeder Schule für ein Jahr probeweise zur Verfügung gestellt und wir bezahlen dann die jährlichen Unkosten von 50 Euro”, sagte Junker. Einige Bildungseinrichtungen arbeiten schon seit zwei Jahren mit der Software, aber die Handhabe fällt bei jedem anders aus. Das liege wohl auch daran, wie fit man in Sachen Computer sei, sagte Volker Ammermann vom SSB. Aus diesem Grund visiert der Stadtsportbund an, den Software-Entwickler nach Emden einzuladen, um eine gemeinsame Schulung anzubieten.

Auch der 1. Vorsitzende des SSB, Hans-Jürgen Wehmhörner, lobte das Engagement der Emder Schulen. Daran knüpfte zum Ende auch noch mal Daniel-Labohm an, die sich wünschen würde, dass auch mehr Lehrer ihr Sportabzeichen machen würden. „Denn der Erwachsenenbereich ist leider nicht so gut abgedeckt, wie der der Kinder.”

Aber was nicht ist, kann dieses oder nächstes Jahr ja noch werden. Der Stadtsportbund ist jedenfalls optimistisch und hat schon jetzt eine Weiterführung des Wettbewerbs für das kommende Jahr zugesagt und hofft auf eine weitere Steigerung.

Quelle: Emder Zeitung vom Samstag, 11. Mai 2019, Seite 33
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