Veranstaltung „Gemeinsam Vorbeugen ….. echt stark“

Viel Action und mächtig Wärme bei der Aktion „Gemeinsam vorbeugen – echt stark”.

Wer mochte, der konnte am Samstag richtig ins Schwitzen kommen: Trampolinspringen, Korbwürfe, Bogenschießen, Tischtennis im heißen Zelt aus Lkw-Plane, THW-Einsatzausrüstung stemmen oder – längst nicht nur etwas für Männer und Jungs – mit kräftigen Schlägen den Boxdummy bearbeiten. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der sportlichen Mitmach-Aktivitäten, die auf dem Stadtgarten, vor dem Rathaus und am Delft ausprobiert werden konnten. Manch einer bekam bereits vom Zugucken Hitzewallungen.

Buntes Treiben überall, Händeschütteln hier, Gruß und Plausch dort. Alt-OB Alwin Brinkmann drehte mit seiner Frau Doris eine Ehrenrunde über die Meile, ELG-Läufer Johann Doden begrüßte herzlich Ossiloop-Legende Hilde Steinke. Emdens Polizei-Chef Arno Peper war im Gespräch mit Oberbürgermeister Bernd Bornemann zu sehen. Die Vorsitzende der Emder Sportjugend, Helga Kruse, war natürlich auch mittendrin im Geschehen. Sie übernahm gemeinsam mit OB Bornemann die Begrüßung. „Man kann von Emden lernen”, sagte der Verwaltungschef in seiner kurzen Ansprache. Die Veranstaltung und das Engagement aller Beteiligten sei einfach „großartig”.

Der gemeinsame Sport als Sucht-Prävention.

Ziel von „Gemeinsam vorbeugen” ist es, jungen Menschen mit Sport sinnvolle Alternativen zu Alkohol und Drogen zu präsentieren. Quasi der Sportverein als Sucht-Prävention.

Aber nicht nur Sportvereine stellten sich und ihr Angebot vor, sondern auch zahlreiche andere Institutionen wie der Leinerstift oder der Verein „Das Boot”. Gut 60 Stände gab es. Hauptverantwortlich sind neben der Sportjugend auch der Emder Integrationsrat, der städtische Fachdienst Jugendförderung und die Polizei.

Sie alle trugen zum Gelingen der 16. Auflage bei. Das können auch die vielen Kinder und Jugendlichen von sich sagen, die ordentlich die Bühne rockten. Während es dort ausgesprochen leichtfüßig zuging, musste sich Irakli Chanturia vor der Delfttreppe um einen sicheren Stand bemühen. Der Gewichtheber zeigte dort sein Können und seine Bärenkräfte. Auch er kam mächtig ins Schwitzen. Das lag aber nicht nur an den Temperaturen, sondern auch an den 300 Kilo, die er stemmte.

Quelle: Emder Zeitung vom Montag, 28. Mai 2018, Seite 4
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