Peter Bartsch stellt sich zur Wahl

Stadtsporttag am 30. Okt. 2021 – Delegierten wählen einen neuen Chef des Emder StadtSportBundes.

Peter Bartsch hofft, dass die Delegierten auf dem Stadtsporttag für ihn stimmen: Dann wäre er der neue Stadtsportbundchef.

Die Delegierten wählen einen neuen Chef für den Emder Stadtsportbund. Hans-Jürgen Wehmhörner hört nach 19 Jahren an der Spitze auf. Peter Bartsch möchte eigene Impulse setzen. Er hofft, dass die Delegierten für ihn votieren.

Den Entschluss, dass jetzt ein anderer die Geschicke im Stadtsportbund (SSB) Emden leiten sollte, hat Hans-Jürgen Wehmhörner schon vor längerer Zeit gefasst. Und er hat einen Nachfolger parat: Peter Bartsch stellt sich heute den Delegierten zur Wahl. Sollten sie sich für ihn entscheiden, wäre das also auch im Sinne von Wehmhörner.

2020 musste der Stadtsporttag, der alle zwei Jahre stattfindet, abgesagt werden. Die Corona-Pandemie ließ keine Zusammenkunft vieler Menschen zu. Das ist mittlerweile anders, trotzdem gelten auch diesmal Auflagen für die Beteiligten. In der Aula der Oberschule Borssum gilt bei der Versammlung die 3G-Regel, Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten, die Mund-Nase-Bedeckung muss getragen werden, bis der Sitzplatz eingenommen wird.

Mit Bartsch wird, wenn seine Wahl erfolgt, ein Chef dem SSB vorstehen, der noch voll im Arbeitsleben steht. Er ist Rechtsanwalt und Notar in Emden, dazu stellvertretender Vorsitzender im Bezirkssportgericht und in der Satzungskommission im Niedersächsischen Fußballverband. Der 45-Jährige möchte eigene Impulse im SSB geben, „ohne die gut laufenden Dinge umkrempeln zu wollen“. Er legt sein Hauptaugenmerk nach dem langen coronabedingten Stillstand vor allem auf die Jugend – Schwimmkurse und Bewegungsangebote für die Kinder sind vordergründig wichtige Bausteine. „Dort haben wir einen Nachholbedarf und es gibt viel aufzuarbeiten“, so Bartsch.

Wehmhörner hat 19 Jahre lang die Geschicke im SSB geleitet und in seiner Zeit einiges zusammen mit seinen Mitstreitern auf den Weg gebracht (wir berichteten). Auch wenn er seinen Posten gerne ausgeübt hat: „Ein paar Tage nach dem Stadtsporttag werde ich 79 Jahre alt, da sollte man dann aufhören“, sagte er.

Jeder Verein bis 300 Mitglieder hat auf dem Stadtsporttag eine Stimme, bis 600 Mitglieder zwei und bis 900 Mitglieder drei Stimmen. In den 56 Vereinen in der Stadt sind knapp 20 000 Einwohner Mitglied. Und egal wie die Wahl heute auch ausgehen wird, auf den neuen SSB-Chef kommen eine Fülle von Aufgaben zu.

Quelle: Emder Zeitung von Samstag, den 30.10.2021
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